3D-Monitore: Jetzt wird es plastisch!

Seit Jahrzehnten versuchen Kinomacher und Technikhersteller 3D und Geräte wie 3D-Moniotore salonfähig zu machen. In den letzten Jahren gelingt dies zunehmend und in einer ausgesprochen guten Qualität. Kinofilme werden zu einem realistischen Erlebnis, bei dem der Zuschauer mitten im Geschehen sitzt. 3D-Monitore werden immer besser und auch finanziell erschwinglich.

Wie funktioniert 3D eigentlich?

Das 3D zugrunde liegende Prinzip ist trotz verschiedener Techniken immer das gleiche: Den menschlichen Augen werden getrennte Bilder geliefert, eins für das linke und eins für das rechte. Diese sind so verschoben, dass sie vom Gehirn, das beide nahezu zeitgleich aufnimmt, als ein plastisches Objekt oder eine realistische Szene erkannt werden. Dabei speilt eine vorgegaukelte Raumwirkung eine besondere Rolle. Der Betrachter ist damit im Bild gefangen und das Drumherum wirkt überaus realistisch.

Die Shuttertechnik

Am verbreitetsten dürfte derzeit die Shuttertechnik sein. Ein 3D-Monitor oder ein 3D-Beamer erzeugen Bilder, die von einer 3D-Brille ans Auge geleitet werden. Diese Brille schließt sozusagen dabei abwechselnd für minimale Zeit eine Gläserseite und übermittelt so nur jeweils für ein Auge gleichzeitig ein Bild. Die Aufnahme der Bilder ist dabei rasend schnell, sodass für den Betrachter durch die übereinander gelagerten Motive ein 3D-Effekt entsteht.

3D-Monitore

Herzstück der 3D-Technik ist eine neue Generation von 3D-Monitoren, die mehr und mehr ausgereift ist und im Handel zu akzeptablen Preisen angeboten wird. Diese Monitore haben je nach Modell und Hersteller verschiedene Funktionsweisen, unterstützen aber die 3D-Sichtbarkeit sehr gut. In Zukunft wird 3D zu einem Standard heranwachsen, der möglicherweise auf Dauer sogar herkömmliche Geräte ablöst.