3D-Monitore

Zweidimensional war gestern. 3D-Geräte kommen in Schwung. Immer mehr Hersteller bringen 3D-Monitore in den Handel, die technisch ausgereift und zugleich bezahlbar sind. Diese Bildschirme ermöglichen das sehen von plastischen, dreidimensionalen Bildern. Ein ganz besonderes Sehvergnügen.

Die genutzte Technik ist sehr unterschiedlich. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, ein 3D-Bild zu zeigen. Der Monitor ermöglicht ein autostereoskopisches Bild, das ohne Brille betrachtet werden kann, oder "nur" ein stereoskopisches Bild, für das man eine 3D-Brille benötigt. Beide Varianten erzeugen getrennte Bilder für jedes Auge.

Bei 3D-Monitoren, die ohne Brille genutzt werden können, wird abwechselnd ein Bild für das linke und eins für das rechte Auge angezeigt. Dabei entsteht sozusagen ein Hologramm, dass der Bildschirm selbst so verschiebt, dass der Zuschauer sich nicht bewegen muss, um den 3D-Effekt zu sehen. Nachteil dieser an sich besseren Technik ist derzeit noch, dass manche Geräte nur dann ein optimales Bild zeigen, wenn der Betrachter tatsächlich den Kopf stillhält. Die Technik entwickelt sich aber rasant und immer neue und verbesserte 3D-Monitor-Modelle kommen auf den Markt.

3D-Monitore mit 3D-Brille zeigen Bilder, die von den 3D-Brillen ausgefiltert werden. Dabei greifen die beiden Brillengläser je nach verwendeter Technik so in die Übertragung ein, dass die Augen nur das für sie gedachte Bild sehen. Die aktuelle Technik ist hier schon sehr weit entwickelt. Probleme gibt es nur, wenn die Augen mit der Bildwiederholungsrate nicht zurechtkommen oder sich an die Brille nur schwer gewöhnen.

Für alle 3D-Monitore gilt, dass sie eine möglichst hohe Bildfrequenz haben müssen. Mindestens 100 Hertz, besser 120 oder mehr sind absolutes Minimum. Grund ist die Trennung der Bilder für die Augen. Das bedeutet, jedes Auge sieht nur die Hälfte der Motive, unter 50 Hertz kommt es aber zu einem Flimmern. Deshalb müssen jedem Auge mehr als 50 Hertz zur Verfügung stehen. Zu beachten ist deshalb die Hertzangabe und nicht zu vergessen auch die Grafikkarte des genutzten Computers. Den neuen 3D-Monitor findet man auf den Seiten von Preisvergleichern wie preis.de in der Übersicht.

3D ist eine tolle Technik mit viel Mehrwert. Aber benötigt man deshalb zwei Monitore, einen für 3D und einen für den Normalbetrieb? Jein. Die meisten 3D-Monitore sind derzeit nur für 3D-Anwendungen bzw. 3D-Sehen gemacht. Einige Bildschirme lassen sich aber auf den normalen "2D-Betrieb" umstellen, sodass diese den normalen Monitor ersetzen können.